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  • Transkription


    Alte Schriften endlich lesen können

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Viele Menschen haben alte Dokumente zuhause, die sie nicht lesen können, weil sie in alter deutscher Schreibschrift (Kurrent, Sütterlin) verfasst sind, zum Beispiel:

  • alte Briefe und Tagebücher
  • Opas Feldpostkarten
  • Uromas Kochbuch
  • Urkunden und Verträge
  • Grundbucheinträge und Matrikel (Tauf-, Heirats- und Sterberegister)

Wir können diese Dokumente nicht nur einscannen, sondern auch entziffern und transkribieren, d.h. in eine lesbare Fassung (PDF, Word) übertragen. Zusätzlich erläutern wir heute nicht mehr geläufige Begriffe, Abkürzungen und Redewendungen.

Hintergrund

An der Universität Innsbruck wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerinstitutionen ein Computerprogramm entwickelt, das alte Handschriften lesen kann: Transkribus. Nachdem einige Medienberichte der letzten Wochen große Erwartungen gegenüber Transkribus geweckt haben (Beispiel), waren manche Benutzer enttäuscht, dass die Software derzeit nicht in der Lage ist, einen typischen Brief in alter Handschrift „vom Fleck weg“ zu lesen. Die Erklärung dafür: Der Computer muss für die Handschriftenerkennung trainiert werden und derzeit hat er – salopp gesagt – einfach noch nicht genügend Übung bekommen. Je mehr die Software aber benützt wird, desto schneller wird sie besser beim Lesen alter Schriften.

Aufgrund dieser Voraussetzungen können derzeit noch die wenigsten Leute auf die vollautomatische Erkennung zurückgreifen – kürzere Texte (weniger als ca. 50 Seiten) kommen beispielsweise für die maschinelle Transkription noch nicht in Frage. Deshalb bieten wir die manuelle Transkription an und verwenden dabei die Transkribus-Software. Damit unterstützen wir auch das Training der Software, so dass das automatische Lesen der Schriften verbessert wird. Die manuelle Transkription wird von Historikern, zum Beispiel von unseren Partnern bei „Die Historiker“, durchgeführt.